Ehrung langjähriger IHK-Prüfer mit der Nebenius-Medaille im Baden-Badener Kongresshaus

Pressemeldung der Firma IHK Karlsruhe

3500 Prüferinnen und Prüfer haben im vergangenen Jahr in 420 Prüfungsausschüssen rund 4100 IHK-Abschlussprüfungen abgenommen. 120 von ihnen wurden jetzt in einer Feierstunde im Baden-Badener Kongresshaus für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für die IHK Karlsruhe mit den Nebeniusmedaillen in Bronze und Silber für zehn und 20jährige Prüfertätigkeit sowie mit den Ehrenpreisen für 30 Jahre Prüfungstätigkeit ausgezeichnet. Erstmals wurden auch acht Sonderpreise an die seit über 40 Jahren aktiven Prüfer verliehen.

IHK-Präsident Wolfgang Grenke würdigte das Engagement der Geehrten: „Ihr ehrenamtliches Wirken wird in der Öffentlichkeit häufig gar nicht so recht wahrgenommen und ist fast nur Insidern bekannt. Aber hier und heute wollen wir Ihre Leistungen öffentlich würdigen und Ihnen die Anerkennung der Wirtschaft und der IHK aussprechen. Ein Punkt bei Ihrem Engagement für die Auszubildenden, die Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt ist besonders wichtig: Sie nehmen ja nicht nur Prüfungen ab, sondern vermitteln Werte.“

Grenke unterstrich den hohen Stellenwert, den die duale Ausbildung und Weiterbildung in deutschen Unternehmen besitzt: „Gerade diese Werte machen unsere duale Aus- und Weiterbildung so besonders wertvoll. Diese Säulen des Wirtschaftslebens werden in den deutschen Unternehmen außerordentlich geschätzt. Dass uns dieses System erhalten bleibt, ist ein zentrales Anliegen der IHK. Auch ich persönlich setze mich dafür ein, als IHK-Präsident, als Unternehmer und als überzeugter Europäer. Es gibt in Brüssel immer wieder Stimmen, die unsere Ausbildungs-Standards und das Wirken der IHKs und Handwerkskammern in Frage stellen, um durch eine Angleichung an andere Länder angeblich den freien Austausch von Dienstleistungen zu erleichtern. Eine Abwertung oder gar die Abschaffung des Kammerwesens, des Meisterbriefs, der dualen Ausbildung und der Qualitätssicherung kommt für uns nicht in Frage, und wir wissen dabei die Politik hierzulande an unserer Seite.“

Im Talk mit Moderator Martin Wacker sprach sich auch Oberbürgermeisterin Margaret Mergen für die Bedeutung der beruflichen Bildung aus. „Auch wir als Stadt setzen stark auf die duale Ausbildung.“

Mergen gratulierte einer Prüferin übrigens ganz besonders: Nora Waggershauser, Geschäftsführerin der Baden-Baden Kur- und Tourismus GmbH, die bei der Überreichung der bronzenen Nebeniusmedaille erklärte: „Zum Glück hatte ich keine Prüfungstermine als die G20 hier waren.“



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Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat am 07.12.2009 vom TÜV Süd als erste baden-württembergische IHK das Gesamtzertifikat nach ISO 9001 erhalten. Zu diesem Zweck hatte die Kammer seit 2007 ein Qualitätswesen eingerichtet. In 2009 wurden nun mit den Geschäftsbereichen 3 und 5 die beiden noch fehlenden Abteilungen an das System angebunden. Das Audit verlief äußerst erfreulich, so dass es keinerlei Beanstandungen zu vermelden gab. Sehr positiv wurden die, „durchweg sehr motivierten- und qualifizierten Mitarbeiter/innen über alle Ebenen” bewertet. Das wichtigste Ziele, die hierbei verfolgt wurden sind die Verbesserung der Kundenzufriedenheit durch • Einbettung aller Aktivitäten im Haus in eine übergeordnete Unternehmenspolitik bzw. –strategie • Systematisches Erheben und Auswerten der Kundenbedürfnisse und Beschwerden • Optimierung der Geschäfts- und Serviceprozesse • Konsequente Weiterentwicklung der Mitarbeiter Herausragendes Merkmal des komplett papierlosen Konzepts der IHK ist die vollständige Integration der beiden Module Qualitätswesen und Controlling, was in der Kammerlandschaft Modellcharakter hat. „Die IHK werde auch weiterhin alle sich bietenden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung nutzen”, betonte Präsident Bernd Bechtold bei der feierlichen Zertifikatübergabe am 07.12.2009 im Rahmen der Vollversammlung. Ein großer Schritt sei schon gemacht worden. Als erste der zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ist die IHK Karlsruhe nach der neusten DIN-Norm zertifiziert worden. Wie schon beispielsweise beim Controlling übernehme die Karlsruher Kammer damit wieder eine Vorreiterrolle. „Durch die Zertifizierung können wir unsere Arbeitsabläufe noch effizienter gestalten und damit die schon hohe Leistungsqualität für unsere Mitgliedsunternehmen noch einmal erhöhen”, ist sich Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele sicher. Hierzu passen die Ergebnisse einer großen Kundenwahrnehmungs- und Zufriedenheitsanalyse die die IHK Karlsruhe in 2009 durch die Fa. tns emnid durchführen ließ. Insgesamt wurden im Kammerbezirk 750 repräsentative Mitgliedsunternehmen zu den unterschiedlichsten Bereichen befragt. Da diese Umfrage auch bei vielen anderen IHKs durchgeführt wurde, liegen nun auch bundesweite Vergleichszahlen vor. Erfreulicherweise liegt die IHK Karlsruhe in praktisch allen wichtigen Kennzahlen wie z.B. dem Dienstleistungsangebot, der Interessenvertretung, dem Preis-Leistungs-Verhältnis, sowie der Globalzufriedenheit über den bundesweiten Daten. Die Hinweise auf mögliche Optimierungspotenziale, die es auch gab, werden im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses aufgenommen und systematisch verfolgt. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, so wenden Sie sich bitte an den Qualitätsmanagementbeauftragten der IHK Karlsruhe Herrn Thomas Huck.



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Apr12

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