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Pressemeldung der Firma IHK Karlsruhe
Im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe haben bis zum Stichtag 31. August 3.690 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag unterzeichnet. Nach einem starken Ausbildungsjahr 2015, steigt die Zahl damit um weitere 0,2 Prozent und zeigt, dass sich das Engagement der IHK und deren Mitgliedsunternehmen auszahlt. „Der positive Trend setzt sich fort und das obwohl die Zahl der Schulabgänger weiter rückläufig ist“, freut sich IHK-Präsident Wolfgang Grenke über die Zwischenbilanz. Bis zum Jahresende erwartet die IHK den Abschluss von 4.300 Ausbildungsverträgen.
Jährlich stellen die Mitgliedsunternehmen 5.000 Lehrstellen in über 170 Berufen zur Verfügung. Doch werden regelmäßig nicht alle besetzt. Aktuell verzeichnet die IHK in der TechnologieRegion Karlsruhe noch 350 freie Lehrstellen. Der häufigste Grund für freibleibende Ausbildungsplätze ist nach wie vor der Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern.
„Besonders betroffen sind die Branchen Hotel- und Gaststättengewerbe, Einzelhandel und Lagerlogistik. Vereinzelt gibt es auch noch Angebote in den beliebten kaufmännischen Berufen wie Industriekaufmann/Industriekauffrau oder Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement“, so Grenke. Viele Unternehmen beklagen die unklaren Berufsvorstellungen der Schulabgänger. Sie fordern, dass auch Gymnasien künftig mehr über die duale Ausbildung informieren.
Zum aktuellen Schuljahr wurde das neue Schulfach „Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung“ sowie die Leitperspektive Berufliche Orientierung eingeführt. „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Denn damit erhalten alle Schülerinnen und Schüler zwischen Klasse sieben und zehn verpflichtend das Thema Berufsorientierung“, erklärt Grenke. Die IHK unterstützt daher die Lehrerinnen und Lehrer bei dieser neuen Herausforderung und bietet ein speziell ausgearbeitetes Fortbildungsprogramm an. Bereits über 50 Lehrkräfte wurden so zum Thema Übergang Schule/Beruf in der IHK kostenfrei geschult. Die seit Jahren bestehenden Kooperationen für die Lehrerausbildung, z. B. mit der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe, wurden zudem intensiviert.
Zahlreiche Angebote zur Unterstützung junger Menschen auf dem ersten Schritt in die Berufswelt bietet die IHK. Auch Mitgliedsunternehmen profitieren vom Engagement und können sich beim Bildungspartnerschaftenprojekt „Wirtschaft macht Schule“ selbst beim Thema Berufsorientierung einbringen. „Vor acht Jahren starteten wir das Projekt mit dem Ziel, allen allgemeinbildenden Schulen im Bezirk der IHK Karlsruhe mindestens ein Partnerunternehmen zur Seite zu stellen. Heute verfügt jede Schule im Durchschnitt über sechs Partnerschaften, das ist ein voller Erfolg“, bilanziert Prof. Hans-Peter Mengele, Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe.
Für Jugendliche, die noch keine ausreichende Ausbildungsreife besitzen, bietet die IHK die Möglichkeit, über eine Einstiegsqualifizierung (EQ) an einen Ausbildungsplatz zu gelangen. Die Jugendlichen absolvieren dabei ein bereits an den Ausbildungsberuf angelehntes sechs- bis zwölfmonatiges Praktikum in einem Unternehmen. Bislang konnten in diesem Jahr 35 EQ-Verträge unterzeichnet werden. Zudem wurden sieben Flüchtlinge in ein Ausbildungsverhältnis übernommen. Damit steigt die Gesamtzahl der Flüchtlinge in einer Ausbildung in der Region Karlsruhe auf 18.
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http://www.karlsruhe.ihk.deDie Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat am 07.12.2009 vom TÜV Süd als erste baden-württembergische IHK das Gesamtzertifikat nach ISO 9001 erhalten. Zu diesem Zweck hatte die Kammer seit 2007 ein Qualitätswesen eingerichtet. In 2009 wurden nun mit den Geschäftsbereichen 3 und 5 die beiden noch fehlenden Abteilungen an das System angebunden. Das Audit verlief äußerst erfreulich, so dass es keinerlei Beanstandungen zu vermelden gab. Sehr positiv wurden die, „durchweg sehr motivierten- und qualifizierten Mitarbeiter/innen über alle Ebenen” bewertet. Das wichtigste Ziele, die hierbei verfolgt wurden sind die Verbesserung der Kundenzufriedenheit durch • Einbettung aller Aktivitäten im Haus in eine übergeordnete Unternehmenspolitik bzw. –strategie • Systematisches Erheben und Auswerten der Kundenbedürfnisse und Beschwerden • Optimierung der Geschäfts- und Serviceprozesse • Konsequente Weiterentwicklung der Mitarbeiter Herausragendes Merkmal des komplett papierlosen Konzepts der IHK ist die vollständige Integration der beiden Module Qualitätswesen und Controlling, was in der Kammerlandschaft Modellcharakter hat. „Die IHK werde auch weiterhin alle sich bietenden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung nutzen”, betonte Präsident Bernd Bechtold bei der feierlichen Zertifikatübergabe am 07.12.2009 im Rahmen der Vollversammlung. Ein großer Schritt sei schon gemacht worden. Als erste der zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ist die IHK Karlsruhe nach der neusten DIN-Norm zertifiziert worden. Wie schon beispielsweise beim Controlling übernehme die Karlsruher Kammer damit wieder eine Vorreiterrolle. „Durch die Zertifizierung können wir unsere Arbeitsabläufe noch effizienter gestalten und damit die schon hohe Leistungsqualität für unsere Mitgliedsunternehmen noch einmal erhöhen”, ist sich Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele sicher. Hierzu passen die Ergebnisse einer großen Kundenwahrnehmungs- und Zufriedenheitsanalyse die die IHK Karlsruhe in 2009 durch die Fa. tns emnid durchführen ließ. Insgesamt wurden im Kammerbezirk 750 repräsentative Mitgliedsunternehmen zu den unterschiedlichsten Bereichen befragt. Da diese Umfrage auch bei vielen anderen IHKs durchgeführt wurde, liegen nun auch bundesweite Vergleichszahlen vor. Erfreulicherweise liegt die IHK Karlsruhe in praktisch allen wichtigen Kennzahlen wie z.B. dem Dienstleistungsangebot, der Interessenvertretung, dem Preis-Leistungs-Verhältnis, sowie der Globalzufriedenheit über den bundesweiten Daten. Die Hinweise auf mögliche Optimierungspotenziale, die es auch gab, werden im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses aufgenommen und systematisch verfolgt. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, so wenden Sie sich bitte an den Qualitätsmanagementbeauftragten der IHK Karlsruhe Herrn Thomas Huck.
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