Die sieben Todsünden im Social Media-HR-Marketing
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1. Falsche Plattform
Bei der Wahl der Plattform sind die Kriterien Zielgruppen, Contentformen und Marketingziele wichtig. Wer Pinterest für das Branding wählt, liegt ziemlich sicher falsch. Besser: Visuell interessante Stellenanzeigen bei Pinterest, Active Sourcing bei Xing. Zielgruppen: Für Lehrlinge, junge Stellensuchende und das Empfehlungsmarketing tendenziell im reichweitenstarken Facebook und Führungskräfte oder Fachexperten im DACH-Raum Xing und international Linkedin.
2. Ungeeignete Contentformen
Jede Plattform hat die von den Nutzern und der Plattform favorisierten und passenden Contentformen. Beispiele: Pinterest bevorzugt Bilder, Facebook Kurzpostings, Fotos und Dialoge, Blogs Lesetexte und Xing textbasierende Business-Inhalte und Austausch in Foren. Klar muss auch sein, wo welche Interaktionen sinnvoll oder gewünscht sind.
3. Kein Nutzwert
Es ist wie überall: Fade, nichtssagende Inhalte finden keine Leser und wirken sich negativ auf die Reputation aus. Langweilige Inhalte lassen den (wohl oft nicht ganz unbegründeten) Verdacht aufkommen, auch ein langweiliger Arbeitgeber zu sein. Also: Keine uniformen Branding-Slogans sondern interessante Schnupperwochen, einen virtuellen Betriebsrundgang anbieten oder Lehrlinge erzählen lassen.
4. Fehlender Dialog
Social Media ist keine Einwegkommunikation sondern lebt vom Dialog, Austausch und von Diskussionen. Wer es besonders gut machen will, initiiert spannende und aktuelle auf Postinganalysen basierende Diskussionsthemen. Auf Fragen oder Kommentare, auch negative, nicht einzugehen, ist übrigens ebenso eine Todsünde.
5. Keine Positionierung
Jede Social Media Präsenz muss eine klare Positionierung und ein ebenso klares strategisches Ziel haben, welches im Idealfall oder wenn man es besonders gut macht, in die Gesamt-HR-Strategie eingebunden ist. Ziele und Positionierungen können Arbeitgeber-Präsenz, Recruiting, Know-how-Austausch, High-Potential-Approaches und mehr sein.
6. Keine Fokussierung
Überall ein wenig, aber nirgends richtig, sprich engagiert und organisiert dabei sein, bringt nichts oder zumindest nur wenig. Je nach Inhalten, Zielgruppen und Marketingzielen sollten ein bis zwei Plattformen fokussiert werden und andere nur am Rande oder überhaupt nicht bedient werden. Weniger prioritäre Plattformen können mit Tools auch automatisiert beliefert werden.
7. Kein Monitoring
Auch hier gilt dasselbe, was anderswo ebenso wichtig ist: Die Erfolgskontrolle. Nur wer weiss, welche Zielgruppen wo welche Inhalte und Plattformen nutzen und Postings beachten und Likes und Diskussionen analysiert, kann gezielt und kontinuierlich optimieren, die richtigen Schwerpunkte setzen und sich immer präziser auf seine Zielgruppen ausrichten.
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Roland Meyer
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