Smarte Schuhe und mehr – Forschungsbericht 2016 der Hochschule Kaiserslautern

Der aktuelle Forschungsbericht der Hochschule Kaiserslautern bietet Einblicke in ausgewählte Forschungsthemen und stellt neueste Ergebnisse aus der angewandten Forschung und Entwicklung der Hochschule vor

Pressemeldung der Firma Hochschule Kaiserslautern

Wie man selbständig leben kann trotz Pflegebedürftigkeit, zeigt das Projekt „openIntelliCare“. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten und als Projekt des Monats ausgezeichneten Projekt wird eine offene Plattform zur Überwachung von Vitalparametern entwickelt. Wie neuartige Photobioreaktoren Bakterien für uns arbeiten lassen, zeigt das ebenfalls ausgezeichnete Projekt „Next Generation Biofilm – die Rose von Jericho der Biotechnologie“. Hier werden  Photosynthese-betreibende Mikroorganismen, die sich durch hohe Austrocknungstoleranz auszeichnen, zur Optimierung eines kosteneffizienteren sowie umweltfreundlicheren Produktionsverfahrens für Grund- und Feinchemikalien eingesetzt. Welche Fermentationsmethode zur Vergärung von hochzuckerhaltigen Traubenmosten geeignet ist und wie man dadurch Gärstörungen und die Produktion unerwünschter Gärungsnebenprodukte im Weinbau vermeidet, zeigt ein weiteres BMBF-gefördertes Projekt. „Smarte Schuhe“ sind das Ziel eines Projekts, das daran arbeitet  wie Sportschuhe mithilfe mikrotechnischer Komponenten per Smartphone oder Smartwatch an die individuelle Tragesituation angepasst werden können.

Diese und weitere Themen präsentiert der aktuelle Forschungsbericht der Hochschule Kaiserslautern, die sich als moderne Hochschule für angewandte Wissenschaften und Gestaltung versteht. Rund 6000 Studierende aus mehr als 80 Nationen und etwa 160 Professorinnen und Professoren lernen, lehren und forschen in fünf Fachbereichen an den Studienorten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken. Das Studienangebot umfasst rund 50 innovative Bachelor- Master- und Weiterbildungsstudiengänge aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften, Gestaltung, Wirtschafts-, Informations- und Kommunikationswissenschaften. Diese Fachrichtungen spiegeln sich in der angewandten Forschung wider, die überwiegend in Kooperation mit Unternehmen erfolgt. Die Hochschule steht hier besonders auch der regionalen Wirtschaft als Partnerin zur Verfügung.

Mit 6 Mio. Euro Drittmitteleinnahmen in 2015 setzt sich an der Hochschule Kaiserslautern der Aufwärtstrend bei der Einwerbung von öffentlichen und privaten Drittmitteln für Forschung und Lehre fort. Viel Forschungsaktivität entwickelt sich aus den angewandten Forschungsschwerpunkten heraus. Insbesondere der Schwerpunkt „Integrierte Miniaturisierte Systeme“ wirbt an der Schnittstelle zwischen Mikro- und Nanotechnologien sowie Lebenswissenschaften sehr erfolgreich Forschungsprojekte mit Anwendungen insbesondere in der Biomedizin ein. In die Projekte sind in Kooperation mit Partneruniversitäten zahlreiche Promotionen integriert.

Wer mehr über diese und andere Forschungsprojekte erfahren möchte, kann den Bericht unter https://www.hs-kl.de/fileadmin/hochschule/aktuelles/pressemitteilung/KL/Forschungsbericht-Kaiserslautern-2016-WEB.pdf herunterladen oder ein gedrucktes Exemplar beim Referat Forschung und Projektkoordination (susanne.schohl@hs-kl.de) anfordern. Der aktuelle Bericht entstand in Kooperation mit dem WIKOMmedia Verlag.



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Apr22

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