Veranstaltung an der TU Ilmenau: Öffentlicher Vortrag zum Thema „Bedrohungen und Amok an Hochschulen“

Pressemeldung der Firma Technische Universität Ilmenau

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Veranstaltung:  Öffentlicher Vortrag: „Bedrohungen und Amok an Hochschulen“

Referent:          Dipl.-Psychologe Dr. Jens Hoffmann, Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement

Zeit:                 Mittwoch, 23.03.2016, 13.00 Uhr

Ort:                  TU Ilmenau, Humboldtbau, Audimax

Gewaltprävention an Hochschulen hat im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Auslöser hierfür war zum einen der Amoklauf an der Universität Virginia Tech aus dem Jahr 2007. Zudem trat im vergangenen Jahrzehnt eine Reihe von schweren Gewalttaten an deutschen Schulen auf, die auch Universitäten und Hochschulen beunruhigen. Hochschulen in Deutschland und der Schweiz richten präventiv ein sogenanntes Bedrohungsmanagement ein. Neben der Prävention von schweren Gewalttaten geht es hierbei vor allem um die Prävention von Stalking, Drohungen und anderem grenzverletzenden Verhalten. Eine anonyme Studie an einer Universität zeigt folgende Ergebnisse: 19 Prozent der Befragten wurden direkt oder indirekt mit bedrohlichem Verhalten konfrontiert. Am häufigsten traten hierbei Fälle von Stalking (23 Prozent), von geäußerten Suizidabsichten (22 Prozent) und von Gewaltdrohungen (18 Prozent) auf.

Die TU Ilmenau hat Dr. Jens Hoffmann am 22. und 23. März zu einem zweitägigen Seminar zur „Einführung eines Bedrohungsmanagements“ eingeladen. Darüber hinaus soll der öffentliche Vortrag auf diese Thematik aufmerksam machen, Ängste nehmen und informieren.

Dr. Jens Hoffmann ist Diplom-Psychologe und einer der Geschäftsführer des „Team Psychologie & Sicherheit“, einem Verbund von Kriminal- und ehemaligen Polizeipsychologen, die Unternehmen, Behörden und Personen des öffentlichen Lebens an der Schnittstelle zwischen Psychologie & Sicherheit beraten. Er hat in mehreren hundert Fällen von Drohungen, Stalking und Gewalt am Arbeitsplatz Risikoeinschätzungen durchgeführt und das Fallmanagement betreut. Er hat sowohl wissenschaftlich als auch in der Fallarbeit mit dem Thema Lone Wolves Erfahrung gesammelt.

Der Vortrag ist öffentlich, der Eintritt ist kostenlos. Interessenten sind herzlich willkommen.



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Mrz18

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