Kreativität im Business

Pressemeldung der Firma Heinrich Management Consulting

Freitagnachmittag, 15.30 Uhr, das gesamte Team sitzt zusammen, um gemeinsam eine neue Strategie zu entwickeln. Der Zeitrahmen ist klar definiert: Eine Stunde, dann müssen die Ideen sprudeln. Falls nicht, wird wahrscheinlich einer aus der Runde irgendwann in den nächsten Monaten seinen Hut nehmen müssen. Sagen Sie mir: Wie um alles in der Welt soll unter solchen Bedingungen Kreativität entstehen? Das funktioniert nicht – und trotzdem sind solche Situationen in vielen Unternehmen Alltag. Gut, möglicherweise ist nicht gleich der Arbeitsplatz in Gefahr, aber dennoch werden sich die Führungskräfte merken, wer abliefert und wer nicht. Und das, obwohl das Ziel, möglichst innovative Ideen zu sammeln, in den meisten Fällen sowieso nicht erreicht wird.

Wie geht es also besser? Wie können Firmen ihre Mitarbeiter anleiten, über den Tellerrand hinauszuschauen und das Unternehmen mit wegweisenden Vorschlägen voranzubringen? Die gute Nachricht: Dafür gibt es bestimmte Techniken. Die schlechte Nachricht: Kreativität braucht Zeit und Muse. Unter Druck geht gar nichts.

Wie entsteht Kreativität?

Ein amerikanisches Forscherteam hat einmal untersucht, unter welchen Bedingungen Kreativität entsteht. Die Erfolgsquote firmeninterner Meetings liegt demnach nur bei rund einem Prozent. Spitzenreiter sind Brainwalkings, also entspannte Spaziergänge in der Natur, bei denen Gedanken reifen können – oder eben auch nicht. Wer sich vornimmt, an seiner Kreativität arbeiten zu wollen, hat bereits den ersten wichtigen Schritt getan, aber jedem, der es versucht, muss auch bewusst sein, dass es die Gefahr des Scheiterns gibt. Probieren sollte man es trotzdem, denn Weiterentwicklung findet nur statt, wenn Neues entstehen kann. Und das funktioniert am besten mit einem gesunden Maß an Kreativität, das manchmal zwar vom Alltag verschüttet, aber dennoch in jedem von uns vorhanden ist. Denken Sie doch nur mal an die Zeit zurück, als Sie noch ein Kind waren. Kinder lieben es, auf Entdeckungstour zu gehen. Sie erforschen neue Dinge, probieren alles aus und haben dabei ein Funkeln in den Augen. Dieses Funkeln sollten auch wir uns zurückholen. „Das war schon immer so“, ist ein Satz aus der Erwachsenenwelt. Kinder sind hingegen kreativ, weil sie nach vorne schauen, statt zurück. „Geht nicht“, gibt es für sie nicht. Wenn eine Idee gefällt, dann wird versucht, sie in die Tat umzusetzen. Wir Erwachsenen können das auch – vorausgesetzt natürlich, wir trauen uns, selbst in alltäglichen Situationen über den Tellerrand hinauszuschauen. Versuchen Sie doch zum Beispiel mal, beim morgendlichen Zähneputzen eine andere Hand als üblich zu benutzen. Klingt verrückt? Mag sein, aber probieren Sie es aus. Jeder Schritt, der von der üblichen Routine abweicht, fördert die Kreativität. Es muss ja nicht unbedingt gleich das Tragen einer roten Clownsnase im Vertriebsmeeting sein…

Prinzipiell gilt: Wenn wir uns bewusst in einen Zustand versetzen, in dem es uns gut geht, und in dem wir nicht darüber nachdenken müssen, was wir tun, sind wir am kreativsten. Spazierengehen, Joggen oder in der Sonne liegen, sind nur einige Beispiele. Wenn wir uns dann auch noch emotional mit dem Thema, für das wir eine Idee brauchen, identifizieren können, kann es uns schnell so gehen wie einst Isaac Newton. Newton konnte nicht deshalb als Erster die Schwerkraft erklären, weil er einem Apfel beim Fallen zusah, sondern weil er sich schon vorher mit dem Thema beschäftigt hatte. Der Apfel war nur der Auslöser für seinen Geistesblitz.

Aber was ist nun, wenn man seinen Mitarbeitern keine tagelangen Spaziergänge und Wellnessmassagen gönnen kann, um auf neue Ideen zu kommen? Nun, dann helfen gewisse Techniken. Probieren Sie doch zum Beispiel mal die Kopftstandmethode. Lassen Sie Ihre Leute Ideen zusammentragen, wie die beabsichtigte Lösung eines Problems unter Garantie nicht erreicht werden kann. Gehen Sie ins Extrem und spielen Sie gedanklich jedes Worst-Case-Szenario durch, das Ihnen einfällt. Am Ende drehen sie all das, was Sie an Ideen gesammelt haben, ins Gegenteil um; das Ergebnis wird Sie überraschen.

Oder was halten Sie zum Beispiel von der Sechs-Drei-Fünf-Methode, bei der jedes Teammitglied seine Ideen auf einem Blatt Papier notiert, das dann reihum weitergereicht und weiterbeschrieben wird. Vertrauen Sie mir: Damit erreichen Sie wahrscheinlich mehr als mit klassischem Brainstorming, bei dem der Lauteste in der Regel Recht bekommt.

Welche Techniken es noch gibt, und warum das Unterbewusstsein für die Kreativität so eine große Rolle spielt, erfahren Sie, wenn Sie mein Gespräch mit Nils Bäumer nachhören.

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    • Sales-Up-Call mit Nils Bäumer
„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. Dieses oft verwendete Zitat von Helmut Schmidt, das er als Kommentar zum Wahlkampf Willy Brandts im Jahr 1980 prägte, steht nicht im Widerspruch zur Wortwahl „VisionSelling“. Visionen zu haben steht für Wahnvorstellungen. Eine(!) Vision zu haben bedeutet, bei allem Tun das Ende im Sinn zu haben. Es steht dafür, das Ergebnis des eigenen Handelns im Blick zu behalten und alles zielgerichtet und zweckorientiert zu erledigen. Eindrucksvolle Dinge zu verkaufen ist nicht schwer. Die wahre Profession des Verkäufers zeigt sich wenn es gelingt, auf den ersten Blick unauffällige Produkte oder komplexe Dienstleistungen an den Mann zu bringen. VisionSelling® ist ein Werkzeugkasten praxiserprobter Methoden, der mehr oder weniger erfahrene Verkäufer dabei unterstützt, anhaltend erfolgreich zu sein. Wie jedes andere Handwerk auch, ist das Handwerk des Verkaufens geprägt von Kniffen und Erfahrungen. Aber es ist keine Kunst. Künstler nutzen Intuition, Muse und Inspiration. Handwerker nutzen Investition, Maßstab und Transpiration. VisionSelling® ist: - Ein methodischer Ansatz, um Bedarf zu stimulieren, neue Kunden zu finden und Umsatz zu realisieren. - Eine nach psychologischen Gesichtspunkten entworfene Vorgehensweise, um eine konkrete Vision zum Nutzen des eigenen Produktes beim Kunden zu generieren bzw. abzuändern. - Ein Modell anhand dessen Verkaufswerkzeuge spezifisch für unterschiedliche Märkte und Produkte entwickelt werden können. Verkäufer nutzen diese Werkzeuge, effektive Gespräche mit Kunden über den zu erwartenden Nutzen der Produkte und Dienstleistungen zu führen. - Eine Vorgehensweise, zur Einschätzung der Qualität des Ansprechpartners beim Kunden, die es erlaubt schnell Zugang zum Entscheider zu finden, Entscheidungs-Komitees zu kontrollieren, den Angebotsprozess zu optimieren und den Verkaufszyklus zu überwachen, ohne den Käufer dabei zu drängen. - Ein Rahmenwerk, das die Erwartungen des Kunden zur Umsetzung seiner Vorstellungen und Einführung der Lösung festhält und seine Erfüllung sicherstellt. - Ein Set von Werkzeugen, das den Salesmanager in die Lage versetzt, die Qualität der Pipeline zu beurteilen, die Aktivitäten bei der Kundenansprache zu messen, die Qualitäten einzelner Verkäufer darzustellen, die Vertriebskosten dem Nutzen gegenüberzustellen und künftige Umsätze anhand von Wahrscheinlichkeiten vorherzusagen. VisionSelling® orientiert sich konkret an den Bedürfnissen der Zielgruppe. Die Ansprache der Zielkunden erfolgt nicht produktorientiert, sondern ausschließlich durch Nennung der bekannten oder vermuteten Problemfelder des Kunden. Wenn es gelingt, die Ausrichtung des Vertriebs vom Produkt weg und hin auf die Nöte des Kunden zu richten, dann beginnt VisionSelling. Die damit verbundenen Maßnahmen sind verblüffend einfach, erfordern jedoch bei hart gesottenen Produktverkäufern einiges an Umdenken.


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Jul14

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