Handwerk zum Scheitern der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung im Koalitionsausschuss

Schlagbauer: "Energiewende in der Pfeife rauchen"

Pressemeldung der Firma Bayerischer Handwerkstag

„So können wir die Energiewende in der Pfeife rauchen“, kommentiert der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Georg Schlagbauer, die Tatsache, dass sich der Koalitionsausschuss der Regierungskoalition jetzt doch nicht über eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung einigen konnte. „Die Energiewende ist ohne energetische Sanierungsmaßnahmen nicht zu schaffen“, betont der BHT-Präsident. Nur mit alternativer Energiegewinnung und „Russengas“ könnten die Energie- sowie die Klimaschutzziele der Bundesregierung nie und nimmer erreicht werden. Schlagbauer erinnert daran, dass rund 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland in Raumheizung und -helligkeit fließt. Bis zu 80 Prozent des Gebäudeenergieverbrauchs könnten durch fachgerechtes Sanieren und moderne Gebäudetechnik eingespart werden.

Dass es zu keiner Einigung im Koalitionsausschuss kam, sei umso unverständlicher, so Schlagbauer, als sich eine steuerliche Förderung absolut rechnet. Pro Euro an Steuern, auf die der Staat verzichte, würden acht bis zehn Euro Investitionen ausgelöst, die wiederum Steuern und Sozialabgaben in die Staatskasse spülten. Die von der SPD ins Spiel gebrachte Erhöhung der Zuschussprogramme der KfW-Bank bringe dagegen wenig. Die Haus- und Wohnungsbesitzer warteten auf einen steuerlichen Anreiz. Schlagbauer: „Die fadenscheinige Begründung, der Steuerbonus für Handwerkerleistungen sei am Scheitern schuld, weil er als Gegenfinanzierung ausfalle, ist an den Haaren herbeigezogen.“ Das bayerische Handwerk fordert die Politik dazu auf, das Thema nun nicht einfach zu begraben, sondern sich weiterhin um eine sinnvolle Lösung zu bemühen.



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Feb26

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