„Woltmershausen – nah dran. Stadtgeschichten“

Architektur-Ausstellung im Kulturhaus Pusdorf vom 14. Februar bis 4. März

Pressemeldung der Firma Hochschule Bremen

„Woltmershausen – nah dran. Stadtgeschichten“ ist eine Architektur-Ausstellung betitelt, die am Freitag, dem 14. Februar 2014, um 17 Uhr im Kulturhaus Pusdorf (Woltmershauser Straße 444) eröffnet wird. Zu sehen sind Vorschläge von Architketur-Studierenden, wie der Stadtteil aus seinem vermeintlichen Dornröschenschlaf geweckt werden könnte. Die Ausstellung ist bis zum 4. März montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 11 bis 13 Uhr geöffnet, donnerstags zusätzlich von 15 bis 18 Uhr. Mit einer Finissage einschließlich einer Lesung wird die Schau am Dienstag, dem 4. März, um 18 Uhr beendet.

Ein Semester lang haben sich Studierende der Landschaftsarchitektur an der Hochschule Osnabrück und Architektur-Studierende der Hochschule Bremen mit dem Stadtteil Woltmershausen auseinandergesetzt. „Nah dran“ – das Stichwort ist bei diesem Projekt in einen doppelten Sinn zu verstehen: Zum einen wollten sich die Studierenden nicht „von oben herab“ aus einer abstrakten Masterplaner-Perspektive dem Stadtteil nähern, sondern sich intensiv mit der Atmosphäre und den Menschen vor Ort auseinandersetzen. Zum anderen verweist das Stichwort „nah dran“ auf die städtebauliche Situation Woltmershausens: Der Stadtteil liegt zentraler, als viele Bremerinnen und Bremer es sich vorstellen. Diese räumliche Nähe zum Stadtzentrum, zur Neustadt und zur Überseestadt ist ein Potential, das durch städtebauliche, architektonische und landschaftsplanerische Qualifizierungen besser zu nutzen wäre.

Unterschiedlich waren die Herangehensweisen der rund 40 Osnabrücker und der rund 20 Bremer Studierenden. Die zukünftigen Landschaftsarchitekten haben sich unter dem Stichwort „Atmosphären“ in zehn Arbeitsgruppen mit zehn charakteristischen Bereichen des Stadtteils (vom Weserufer, über die gewundene Hauptstraße, die angrenzenden Wohnstraßen bis zum Übergang des Stadtteils in die offene Landschaft) analytisch und in Form von Entwürfen befasst. Die Architektur-Studierenden haben sich dem Stadtteil mit dem Medium der Fotografie genähert und ihre Annäherungen an den Ort und die Menschen zudem in Texten (Interviews, Reportagen, Kurzgeschichten) zusammengefasst.

Betreut wurden die Osnabrücker Gruppe von Prof. Dirk Manzke und Klaus Thierer, die Bremer Gruppe von dem Fotografen Nikolai Wolff und der Autorin Betty Kolodzy. Die Gesamtkoordination lag in Händen von Prof. Dr. Eberhard Syring von der School of Architecture der Hochschule Bremen. Die Anregung zu diesem Projekt ging vom Kulturhaus Pusdorf, namentlich von Katrin Höpker, aus. Die genannten Akteure werden zur Ausstellungseröffnung die unterschiedlichen studentischen Arbeitsweisen und Ergebnisse erläutern.



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Feb13

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