21. Münchner Management Kolloquium „Vielfalt nutzen und optimieren – Modularisierung 4.0“
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Vom 18.-19. März 2014 findet das 21. Münchner Management Kolloquium zum Thema „Vielfalt nutzen und optimieren – Modularisierung 4.0“ statt. Aus über 70 Unternehmen stellen Führungskräfte ihre Lösungsansätze und Erfolgsfaktoren vor. Neben richtungweisenden Fallstudien und der Möglichkeit, das eigene Netzwerk zu erweitern, erhalten Sie Zugang zu erprobten Konzepten, die Ihre Wettbewerbsposition nachhaltig stärken. Zur Teilnahme lade ich Sie herzlich ein und freue mich auf anregende Diskussionen.
Für Journalisten steht ein Pressezentrum zur Berichterstattung zur Verfügung. Die Teilnahme von akkreditierten Journalisten an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Füllen Sie bitte dazu das Formular unter http://www.management-kolloquium.de/kontakt/presse aus oder senden Sie eine E-Mail an mail@tcw.de.
Unter anderem referieren:
• Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG
• Andreas Renschler, Mitglied des Vorstands Produktion und Einkauf MB Cars & Division Van der Daimler AG
• Bernhard Mattes, Chairman of the Management der Ford-Werke GmbH
• Dr. Holger Engelmann, Vorsitzender des Vorstands der Webasto SE
• Dr. Klaus Elmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Eissmann Group Automotive
• Hans-Bernd Veltmaat, Senior Vice President und Chief Supply Chain Officer der AGCO
und werden der Frage nach den Erfolgsfaktoren der Planung und Implementierung modularer Produktionssysteme nachgehen.
Volatile Rohstoffmärkte, die beschleunigte Entwicklung neuer Energiespeicher- und Antriebstechnologien und globale Megatrends wie die zunehmende Urbanisierung sind nur einige der Rahmenfaktoren, die zur hohen Dynamik der Automobilindustrie in den letzten Jahren beitrugen. Diese Entwicklungen beurteilen Branchenexperten sehr unterschiedlich. Während manche weiter steigende Kraftstoffpreise fordern, um den alternativen Antriebstechnologien mehr Chancen einzuräumen, warnen andere vor einem Rückgang der Nachfrage nach Automobilen und Nutzfahrzeugen. Etwa 16.000 rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind im Jahr 2013 auf Deutschlands Straßen unterwegs – mit stark wachsender Tendenz. Die deutsche Automobilindustrie plant allein in den nächsten drei bis vier Jahren 12 Mrd. Euro in die Entwicklung alternativer Antriebe zu investieren. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) sieht den Beginn einer voranschreitenden Markttransformation in der Automobilindustrie: „“Elektrisches Fahren ist keine Vision mehr, sondern Realität. Die automobile Zukunft ist jetzt erfahrbar. Bis Ende 2014 sind 16 elektrifizierte Serienmodelle ‚Made in Germany‘ im Handel, die rein batterieelektrisch betrieben werden oder mit einer Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor ausgestattet sind (Plug-in-Hybrid oder Range-Extender). Das Angebot reicht vom rein elektrischen Kleinwagen über Mittelklasse-Langstreckenfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge bis hin zum emotionalen Sportwagen.“ Trotz der vielversprechenden Aussichten elektrischer Mobilitätskonzepte werden es traditionelle Antriebskonzepte sein, die in den kommenden Jahren den Löwenanteil der Branchenumsätze bestimmen. OEM und Lieferanten der Automobilbranche stehen somit vor der Herausforderung, die von Grund auf verschiedenen Eigenschaften konventioneller und elektrischer Antriebssysteme simultan in ihren Produktionsnetzwerken abzubilden, ohne dabei die individuellen Anforderungen der globalen Märkte und die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es die Flexibilität von KMU mit der Effizienz von Großunternehmen zu vereinheitlichen. Der Begriff der Wiederverwendbarkeit spielt in diesem Kontext eine zentrale Rolle. Zwar gilt die Übertragung des Gedankens wiederverwendbarer Module in der Automobilindustrie bereits seit langem als Standard. Doch erschließt sich durch die Übertragung dieses Gedankens auf das gesamte Produktionssystem erst das wahre Effizienz- und Flexibilitätspotenzial. Denn wer in der Lage ist, bestehendes Wissen und bestehende Strukturen mit einer steilen Lernkurve weltweit zu reproduzieren und anzupassen, wird auf den globalen Automobilmärkten von morgen einen klaren Wettbewerbsvorteil erlangen.
Vor dem Hintergrund dieser turbulenten markt- und technologieseitigen Entwicklungen sind Antworten auf die volatile Zukunft zu suchen. Die Chancen der Industrie liegen auf den Weltmärkten, also muss die Effizienz der deutschen Automobilindustrie flexibilisiert und für die Übertragung auf die globalen Märkte bereit gemacht werden. Gleichzeitig ist das Kostenbewusstsein zu schärfen und es sind weitere Einsparpotenziale bei den Unternehmen zu identifizieren. Strategien der Modularisierung stellen, richtig eingesetzt, ein wirkungsvolles Mittel dar, um die Gratwanderung zwischen Effizienz- und Flexibilitätsbestrebungen erfolgreich zu meistern. Der Diskussion über die Herausforderungen und wie sie bewältigt werden sollen, stellt sich die Automobil- und Zulieferindustrie auf dem 21. Münchner Management Kolloquium mit prominenten Vertretern.
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