“Fachkräftemarkt wird geschwächt”

iGZ-Landesbeauftragter Angelo Wehrli kritisiert Senatsbeschluss zur Zeitarbeit in Wohneinrichtungen

Pressemeldung der Firma iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

(PresseBox) “Wir lehnen die Einschränkungen für die Zeitarbeit in der Hamburgischen Wohn- und Betreuungspersonalverordnung ab und fordern die ersatzlose Streichung” erteilte der iGZ-Landesvorsitzende für Hamburg, Angelo Wehrli, dem Hamburger Senatsbeschluss zur Wohn- und Betreuungspersonalverordnung eine klare Absage. Damit werde die Wirtschaftsbranche Zeitarbeit und deren Zeitarbeitnehmerschaft diskriminiert. Wehrli: “Sie ist nicht sachgerecht und zudem verfassungsrechtlich und europarechtlich äußerst fragwürdig. Die Einschränkung der Zeitarbeit beeinträchtigt zudem die Funktionsfähigkeit der betroffenen Einrichtungen in Hamburg.” Laut Verordnung dürfen Zeitarbeitnehmer nur “zeitlich begrenzt in Ausnahmesituationen eingesetzt werden”. Der Gesetzgeber, so der Landesbeauftragte, fordere außerdem die Einrichtungen auf, solche Ausnahmesituationen zu vermeiden, indem der Betreiber eine feste Gruppe von geeigneten Vertretungskräften aufbaue und vorhalte. “Aus diesem Regelungszusammenhang wird deutlich, dass der Gesetzgeber die Zeitarbeit insgesamt in diesen Einrichtungen nicht haben möchte”, kritisiert der Hamburger Unternehmer. Diese drastische gesetzliche Einschränkung der Zeitarbeit in Wohneinrichtungen komme einem faktischen Verbot der Zeitarbeit in diesen Bereichen sehr nahe. “Dieses faktische Verbot des Zeitarbeitseinsatzes schränkt nicht nur die Flexibilität der Wohneinrichtungen ein, sondern wird voraussichtlich auch mit erheblichen Kostenrisiken verbunden sein”, erläutert Wehrli. Es stelle sich zudem die Frage, ob mit den geeigneten Vertretungskräften ein fortlaufendes Arbeitsverhältnis bestehen soll. “Das”, so der iGZ-Landesbeauftragte, “dürfte kostenmäßig nicht verkraftbar sein”. Laut Wehrli bestehen für die Vertretungskräfte erhebliche Zweifel an der sozialen Verträglichkeit dieses Modells. Die meist unbefristet beschäftigte Zeitarbeitnehmerschaft werde kaum in unsichere Vertretungspositionen wechseln. “Die dringend benötigten Zeitarbeits-Fachkräfte werden, ihre Arbeitsmöglichkeiten dann wohl außerhalb Hamburgs suchen. Das schwächt den Fachkräftemarkt in Hamburg und damit auch die Qualität der Pflege”, warnt Angelo Wehrli vor den Konsequenzen.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.
Albersloher Weg 10
48155 Münster
Telefon: +49 (251) 32262-0
Telefax: +49 (251) 32262-100
http://www.ig-zeitarbeit.de

Ansprechpartner:
Wolfram Linke (E-Mail)
Pressesprecher/ Redakteur
+49 (251) 32262-152



Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Mai18

Comments are closed.