„Chance Zeitarbeit nicht kleinreden“

iGZ-Hauptgeschäftsführer verweist Gewerkschaften auf Ergebnisse des iGZ-Mittelstandsbarometers

Pressemeldung der Firma iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

„83,3 Prozent der Arbeitskräfte sind ohne Befristung bei einem iGZ-Mitgliedsunternehmen angestellt. 89,1 Prozent der Angestellten arbeiten in Vollzeit, über zwei Drittel erhalten ein übertarifliches Entgelt. Das ist die Realität in unserer mittelständisch geprägten Branche“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz. Er nimmt dabei Bezug auf die aktuellen Ergebnisse des iGZ-Mittelstandsbarometers, die das Institut für Soziale Innovation (SI) Dortmund/ Berlin ermittelt hat.

Stolz weist die Versuche der Gewerkschaften, insbesondere der IG Metall, im Umfeld der Tarifverhandlungen Stimmung auf Kosten der Zeitarbeit zu machen, scharf zurück: „Zwei Drittel aller Zeitarbeitnehmer waren zuvor beschäftigungslos. Zeitarbeit bietet für sie den Schritt zurück in den Arbeitsmarkt und stellt damit eine Chance dar, die gerade die Gewerkschaften nicht klein reden sollten.“ Der iGZ selbst habe sich zudem seit Jahren für die Einführung eines Mindestlohnes für die Branche eingesetzt. Dieser steige ab 1.11. auf 8,19 Euro (West) und damit deutlich über der Zielmarke von 7,50 Euro, die der DGB noch vor wenigen Monaten als gesetzlichen Mindestlohn vorgeschlagen hatte.

„Zeitarbeit bringt Menschen zurück in Arbeit. Es ist in jedem Fall würdevoller, für sein eigenes Geld arbeiten zu gehen, als es ohne Gegenleistung vom Staat überwiesen zu bekommen. Insofern sollten sich die Gewerkschaften in ihren Angriffen, in denen es offensichtlich nur um Effekthascherei gehe, zurück halten und sich ihrer Verantwortung für die Menschen bewusst werden“, so Stolz. Er plädierte für eine faire Weiterentwicklung der Branchentarife, die den Lohn einsatzbezogen und stufenweise angleicht.



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Apr02

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