Neuer Fachkräfte-Service für Unternehmen aus der Rhein-Neckar-Region

Arbeitsagenturen und Metropolregion Rhein-Neckar GmbH vereinbaren Zusammenarbeit / Erstmals zentrale Ansprechpartner für Doppelkarrierepaare / Zusammenarbeit auch beim Übergang Schule Beruf

Pressemeldung der Firma Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

Die Bundesagentur für Arbeit und die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH arbeiten enger zusammen, um dem drohenden Fachkräftemangel mit vereinten Kräften zu begegnen. Gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen „Dual Career“ und am Übergang von der Schule in den Beruf wurden bei einem Treffen in Mannheim beschlossen, an dem die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, die Geschäftsführung der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und die Leiter aller sieben Arbeitsagenturen in der Rhein-Neckar-Region teilnahmen.

„Länder- und Zuständigkeitsgrenzen spielen im Alltag der Menschen und Unternehmen kaum eine Rolle. Deshalb müssen auch die zuständigen Arbeitsagenturen in Nordbaden, Hessen und der Pfalz eng zusammenarbeiten“, so Heidrun Schulz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, die die Kooperation koordiniert.

Zentrale Ansprechpartner für Unternehmen

Beschlossen wurde bei dem Treffen ein neuer Dual-Career-Service für Unternehmen aus der Region. Ab sofort steht Firmen ein direkter Ansprechpartner bei der zuständigen Arbeitsagentur zur Verfügung, der sich um solche sogenannten Doppelkarriere-Fälle kümmert. Hierunter fallen häufig gut ausgebildete Paare, die aufgrund des Jobwechsels eines Partners in die Region kommen. Durch einen Umzug wird es in vielen Fällen notwendig, auch für den Partner oder die Partnerin eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Damit beide in der neuen Heimat ihrem Beruf nachgehen können, unterstützt der zentrale Ansprechpartner die begleitende Fachkraft bei der Stellensuche oder vermittelt Maßnahmen, die den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern (z.B. Sprachkurse). „In Folge des demografischen Wandels werden Unternehmen künftig verstärkt im Ausland auf die Suche nach Fachkräften gehen“, so Schulz. „Ausschlaggebend für den Erfolg ist, ob auch der Partner oder die Partnerin Aussicht auf einen adäquaten Job hat. Mit dem neuen Dual-Career-Service wollen wir den hiesigen Firmen einen Vorteil im Wettbewerb um die besten Köpfe verschaffen.“ Durch einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen und Arbeitsagenturen soll das Angebot stetig verbessert werden.

Vernetzung beim Übergang von Schule zu Beruf

Bei dem Treffen wurde zudem der Aufbau des „Netzwerks Übergang Schule-Beruf“ beschlossen. Es soll alle Akteure in den Dialog bringen, die Jugendliche beim Schritt von der Schule ins Berufsleben unterstützen – angefangen bei den Kammern über Unternehmen, Schulen und Arbeitsagenturen bis hin zu lokalen Beschäftigungsinitiativen. Hauptaufgabe des Netzwerkes, das von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und dem Kompetenz Center der Arbeitsagenturen in der Region koordiniert wird, ist es zunächst, die Aktivitäten und Maßnahmen zu erfassen, die am Übergang Schule/Beruf in der Region bereits durchgeführt werden. Aufgabe des Netzwerks ist es, die strategische Zusammenarbeit aller Akteure zu verbessern, um vorhandene Maßnahmen besser aufeinander abzustimmen und Synergien zu nutzen. Dazu ist für 2014 eine große Netzwerkkonferenz geplant, zu der alle Netzwerker in der Metropolregion Rhein-Neckar eingeladen werden, die im Übergangsbereich Schule/Beruf aktiv sind.



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Feb12

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