Neue For.Bild-Studie zum dualen Studium in Bayern

Unternehmen wünschen noch mehr Praxisnähe

Pressemeldung der Firma Handwerkskammer für München und Oberbayern

Studium oder doch eine Berufsausbildung – das ist für viele Abiturienten die Frage. Als Königsweg erscheint vielen das duale Studium, die Verknüpfung von Praxis mit akademischem Anspruch. Auch die bayerischen Unternehmen stufen das duale Studium als eine gute Möglichkeit ein, Nachwuchskräfte zu gewinnen. Dabei schätzen sie vor allem das bayerische Modell des Verbundstudiums, bei dem der Studienabschluss und Ausbildungsabschluss gleichzeitig erworben werden. Kritisch sehen die Unternehmer dagegen die oft zu kurzen Praxisphasen im Betrieb. Dies sind die Ergebnisse der jetzt erschienen For.Bild-Studie „Duales Studium in Bayern“ der Forschungsstelle Bildung. Dazu wurden 89 bayerische Unternehmer über ihre Erfahrungen mit dem dualen Studium befragt.

Das Interesse an dualen Studiengängen steigt stetig. Im Jahr 2012 gab es deutschlandweit 910 Studiengänge, die eine berufliche Erstausbildung mit einem Bachelor-Abschluss an einer Hochschule verbinden, davon 154 im Freistaat. Im Wintersemester 2012/2013 lernten und studierten in Bayern 3.355 Jugendliche an einer Hochschule und absolvierten gleichzeitig eine betriebliche Ausbildung. Ein Jahr zuvor waren es erst 2.750. Allerdings schicken noch immer rund 1.000 bayerische Betriebe ihre dualen Studenten zum Studium ins benachbarte Baden-Württemberg, wo das duale Studium auf eine längere Tradition zurückblicken kann.

Um das duale Studium noch stärker im Freistaat zu verankern und den positiven Trend langfristig zu sichern, sind laut For.Bild-Studie, qualitative Weiterentwicklungen notwendig. Höchste Priorität bei den bayerischen Unternehmen hat die klare Fokussierung und unternehmerfreundlichere Gestaltung der Studiengänge. Außerdem wünschen die Unternehmen, stärker als gleichwertige Partner im Entwicklungs- und Umsetzungsprozess der Studiengengänge einbezogen zu werden.

Die komplette For.Bild-Studie 2013 kann kostenlos bei der IHK-Forschungsstelle Bildung per E-Mail unter for-bild@muenchen.ihk.de angefordert oder im Internet unter www.muenchen.ihk.de (Webcode DHCE3) heruntergeladen werden.



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Nov12

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