Staatssekretär Heitzer stellt Ergebnisse des Projekts „KMU-MINT“ vor

Pressemeldung der Firma Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (bmwi)

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Dr. Bernhard Heitzer, hat heute in Berlin die Ergebnisse des Projekts „KMU-MINT“ vorgestellt. Im Rahmen des Projekts hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Institut der deutschen Wirtschaft Köln und das RKW Kompetenzzentrum beauftragt, die Fachkräftesituation und die Rekrutierungsprobleme in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) über einen Zeitraum von drei Jahren zu analysieren und Handlungsoptionen für die betriebliche Personalpolitik zu entwickeln.

Staatssekretär Dr. Heitzer: „Mit dem Projekt unterstützen wir die Unternehmen in Deutschland gezielt bei der Sicherung ihres Fachkräftebedarfs bei den MINT-Berufen und helfen ihnen so, im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Wir investieren damit in die Zukunft vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen und ihrer Mitarbeiter, die angesichts der demografischen Entwicklung vor besonderen Herausforderungen stehen. Auch ermuntern wir kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt bereitgestellten Instrumente zu nutzen und damit ihre Personalarbeit zu professionalisieren. KMU können mit diesen Instrumenten sowohl ihren Unternehmenserfolg als auch die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter wesentlich steigern.“

Die Maßnahmen, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln und das RKW Kompetenzzentrum den Unternehmen an die Hand gegeben haben, wurden inzwischen erfolgreich in deutschlandweit ansässigen Pilotunternehmen getestet. Dabei hat sich gezeigt, dass sie bereits vermehrt zu Neueinstellungen von Fachkräften und Auszubildenden beigetragen haben. So konnte etwa ein Unternehmen durch das Instrument „Hochschulkooperation“ seine Hochschulkontakte so ausbauen, dass es inzwischen mit einer eigenen Entwicklungsabteilung auf dem Campus der Hochschule vertreten ist, sich dort über Praktikumsangebote und die Betreuung von Abschlussarbeiten bekannt macht und intensive Kontakte zu Lehrstühlen aufbaut mit dem Ziel, auch den Lehrbetrieb durch Übungen zu begleiten. Mit Erfolg: Es konnten bereits mehrere Mitarbeiter angeworben werden, die im Rahmen eines berufsbegleitenden Studiums ihre Tätigkeit im Unternehmen aufgenommen haben.

Die Fachkräftesicherung ist entscheidend für die Innovationskraft am Wirtschaftsstandort Deutschland. Derzeit fehlen bereits rund 167.000 hochqualifizierte Fachkräfte im MINT-Bereich, also in den Tätigkeitsfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In den kommenden Jahren wird das Erwerbspersonenpotenzial weiter deutlich abnehmen. Kleine und mittlere Unternehmen stehen hier vor besonderen Herausforderungen, da sie meist weniger bekannt sind als große Unternehmen und häufig ohne eigene Personalabteilung und umfassende Konzepte im Bereich der Personalarbeit agieren. Hier setzt das Bundeswirtschaftsministerium mit konkreten Hilfestellungen an.



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Nov25

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