Auslandsgeschäfte brummen – trotz Brexit

#GemeinsamUnternehmen #GemeinsamBonnRheinSieg

Pressemeldung der Firma IHK Bonn/Rhein-Sieg

Trotz des anstehenden Brexit intensivieren die Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg ihre Auslandsgeschäfte. Das ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Umfrage „Going International“ unter den auslandsaktiven Unternehmen der Region. Demnach generieren 35 Prozent der Unternehmen mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes im Ausland und beschäftigen dort acht Prozent ihrer Mitarbeiter. Vor fünf Jahren wurde lediglich von 20 Prozent der Unternehmen über 60 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands erzielt.

60,9 Prozent der Unternehmen bezeichnen die Geschäftssituation in der Eurozone mit „gut“, dem höchsten gemessenen Wert seit Beginn dieser Umfrage im Jahr 2012. Auch die Perspektiven für das laufende Jahr werden so gut wie nie zuvor gesehen: 30 Prozent erwarten eine weitere Verbesserung der Geschäftssituation.  Eine gegenteilige Entwicklung wird dagegen für das Vereinigte Königreich attestiert: lediglich elf Prozent der Unternehmen waren mit der aktuellen Geschäftssituation auf der Insel zufrieden, sechs Prozentpunkte weniger als noch vor einem Jahr. Auch die Erwartungen sind buchstäblich auf den Nullpunkt zurückgegangen: Während 2017 immerhin noch 12 Prozent der Teilnehmer eine verbesserte Geschäftssituation erwarteten, wurde aktuell von keiner einzigen Firma diese Erwartung gehegt. „Die ganz überwiegende Mehrheit der UK-aktiven Unternehmen geht jedoch, und nicht ganz nachvollziehbar, von gleichbleibenden Geschäftsperspektiven aus“, sagt Armin Heider, Bereichsleiter International der IHK Bonn/Rhein-Sieg: „Wir verzeichnen zur Zeit ein hohes Maß an Unsicherheit unter den Unternehmern bezüglich des Brexit.“ 71 Prozent der Unternehmen mit VK-Geschäft geben an, dass sie die Auswirkungen noch nicht absehen können oder dass sie sich  noch gar nicht damit beschäftigt haben, lediglich 21 Prozent sagen, gut darauf vorbereitet zu sein.

Heider: „Wichtig ist den Unternehmen, dass der freie Warenverkehr erhalten bleibt und Kostenbelastungen durch Handelshemmnisse verhindert werden. Eine Umlenkung ihrer Investitionen von VK in andere Märkte kommt wiederum für immerhin 78 Prozent der Teilnehmer nicht in Frage. Bei einem harten Brexit  ohne Abschluss eines Freihandelsabkommens würden die lokalen Unternehmen empfindlich getroffen.“



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
IHK Bonn/Rhein-Sieg
Bonner Talweg 17
53113 Bonn
Telefon: +49 (228) 2284-139
Telefax: +49 (228) 2284-124
http://www.ihk-bonn.de

Ansprechpartner:
Claudia Engmann
Hauptgeschäftsführung/Öffentlichkeitsarbeit
+49 (228) 2284-139



Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Apr19

Comments are closed.