3.727 junge Menschen beginnen duale Ausbildung

Pressemeldung der Firma IHK Karlsruhe

Im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karls-ruhe beginnen zum Stichtag 1. September in diesem Jahr 3.727 junge Menschen eine duale Ausbildung. Das ent-spricht einer Steigerung von 37 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen bzw. einem Plus von 1,0 Prozent im Vergleich zum selben Zeitpunkt des vergangenen Jahres. „Nach dem starken Ausbildungsjahr 2015 und der leichten Steigerung 2016 setzt sich die positive Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt im Bezirk der IHK Karlsruhe fort“, freut sich IHK-Präsident Wolfgang Grenke über die Zwi-schenbilanz. Diese belege, dass sich das Engagement der Mitgliedsunternehmen und der IHK auszahlen. Bis zum Jahresende erwartet die IHK den Abschluss von 4.300 Ausbildungsverträgen.

Jährlich stellen die Mitgliedsunternehmen bis zu 5.000 Lehrstellen in über 170 Berufen zur Verfügung. „Die Un-ternehmen in der Region sind nach wie vor auf der Suche nach qualifiziertem Fachkräftenachwuchs. Doch Jugendli-che und Unternehmen zusammenzubringen, gestaltet sich oft schwierig“, so Wolfgang Grenke. Aktuell verzeichnet die IHK Karlsruhe noch mehr als 100 freie Lehrstellen. „Besonders betroffen sind die Branchen Hotel- und Gast-stättengewerbe, IT, Lagerlogistik, Einzelhandel sowie die kaufmännischen Berufe“, stellt Alfons Moritz, stellvertre-tender Hauptgeschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung heraus.
Der häufigste Grund für freibleibende Ausbildungsplätze ist weiterhin der Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern. Als größtes Ausbildungshemmnis bekla-gen die Unternehmen nach wie vor die unklaren Berufs-vorstellungen der Schulabgänger. Des Weiteren machen die Betriebe mangelndes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen sowie mangelnde Leistungsbereit-schaft, Motivation, Belastbarkeit, Disziplin und Rechenfer-tigkeiten fest.

Als „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet Wolfgang Grenke das zu Beginn des vergangenen Schul-jahres eingeführte Schulfach „Wirtschaft, Berufs- und Stu-dienorientierung“ sowie die Leitperspektive „Berufliche Orientierung“. Dennoch müsse das Bewusstsein über die Chancen einer beruflichen Bildung bei Schülern aller Schularten und insbesondere auch in den Gymnasien wei-ter gestärkt werden. „Daher begrüßen wir, dass die ver-pflichtende Einführung eines „Tages der Berufsbildung“
an allen Schularten von der Landesregierung weiter vo-rangetrieben wird“, so Grenke.

Die IHK Karlsruhe bietet zahlreiche Angebote zur Unter-stützung junger Menschen auf dem ersten Schritt in die Berufswelt an: insbesondere die IHK-Bildungsoffensive „Wirtschaft macht Schule“, bei der sich die Mitgliedsunter-nehmen beim Thema Berufsorientierung selbst einbringen können. Mittlerweile bestehen rund 800 Bildungspartner-schaften zwischen etwa 430 kooperierenden Unterneh-men und mehr als 170 Schulen. „Neun Jahre „Wirtschaft macht Schule“ sind eine Erfolgsgeschichte. Die IHK-Bildungsoffensive trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, den Stellenwert der dualen Ausbildung bei Jugendlichen, Eltern und Lehrern zu stärken“, bilanziert Prof. Hans-Peter Mengele, Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe.
Für Jugendliche und Geflüchtete, die noch keine ausrei-chende Ausbildungsreife besitzen, besteht weiterhin die Möglichkeit, über eine Einstiegsqualifizierung (EQ) an ei-nen Ausbildungsplatz zu gelangen. Die Jugendlichen ab-solvieren dabei ein bereits an einen Ausbildungsberuf an-gelehntes sechs- bis zwölfmonatiges Praktikum in einem Unternehmen. Dieses kann bei Übernahme in die Ausbildung auf die Ausbildungszeit angerechnet werden. Im Zeitraum 2016/17 haben 97 Jugendliche eine Einstiegs-qualifizierung begonnen, darunter 40 Geflüchtete. 34 EQ-Teilnehmer sind in ein anschließendes Ausbildungs-verhältnis übernommen worden, darunter 17 Geflüchtete.



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Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat am 07.12.2009 vom TÜV Süd als erste baden-württembergische IHK das Gesamtzertifikat nach ISO 9001 erhalten. Zu diesem Zweck hatte die Kammer seit 2007 ein Qualitätswesen eingerichtet. In 2009 wurden nun mit den Geschäftsbereichen 3 und 5 die beiden noch fehlenden Abteilungen an das System angebunden. Das Audit verlief äußerst erfreulich, so dass es keinerlei Beanstandungen zu vermelden gab. Sehr positiv wurden die, „durchweg sehr motivierten- und qualifizierten Mitarbeiter/innen über alle Ebenen” bewertet. Das wichtigste Ziele, die hierbei verfolgt wurden sind die Verbesserung der Kundenzufriedenheit durch • Einbettung aller Aktivitäten im Haus in eine übergeordnete Unternehmenspolitik bzw. –strategie • Systematisches Erheben und Auswerten der Kundenbedürfnisse und Beschwerden • Optimierung der Geschäfts- und Serviceprozesse • Konsequente Weiterentwicklung der Mitarbeiter Herausragendes Merkmal des komplett papierlosen Konzepts der IHK ist die vollständige Integration der beiden Module Qualitätswesen und Controlling, was in der Kammerlandschaft Modellcharakter hat. „Die IHK werde auch weiterhin alle sich bietenden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung nutzen”, betonte Präsident Bernd Bechtold bei der feierlichen Zertifikatübergabe am 07.12.2009 im Rahmen der Vollversammlung. Ein großer Schritt sei schon gemacht worden. Als erste der zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ist die IHK Karlsruhe nach der neusten DIN-Norm zertifiziert worden. Wie schon beispielsweise beim Controlling übernehme die Karlsruher Kammer damit wieder eine Vorreiterrolle. „Durch die Zertifizierung können wir unsere Arbeitsabläufe noch effizienter gestalten und damit die schon hohe Leistungsqualität für unsere Mitgliedsunternehmen noch einmal erhöhen”, ist sich Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele sicher. Hierzu passen die Ergebnisse einer großen Kundenwahrnehmungs- und Zufriedenheitsanalyse die die IHK Karlsruhe in 2009 durch die Fa. tns emnid durchführen ließ. Insgesamt wurden im Kammerbezirk 750 repräsentative Mitgliedsunternehmen zu den unterschiedlichsten Bereichen befragt. Da diese Umfrage auch bei vielen anderen IHKs durchgeführt wurde, liegen nun auch bundesweite Vergleichszahlen vor. Erfreulicherweise liegt die IHK Karlsruhe in praktisch allen wichtigen Kennzahlen wie z.B. dem Dienstleistungsangebot, der Interessenvertretung, dem Preis-Leistungs-Verhältnis, sowie der Globalzufriedenheit über den bundesweiten Daten. Die Hinweise auf mögliche Optimierungspotenziale, die es auch gab, werden im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses aufgenommen und systematisch verfolgt. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, so wenden Sie sich bitte an den Qualitätsmanagementbeauftragten der IHK Karlsruhe Herrn Thomas Huck.



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Aug31

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