Jungmeister wollen in die Selbständigkeit

Pressemeldung der Firma Handwerkskammer Karlsruhe

Die Handwerkskammer Karlsruhe befragte die frisch gebackenen Jungmeisterinnen und Jungmeister nach ihren Weiterbildungsmotiven und Zukunftsplänen. Der Titel „Meister des Handwerks“ ist für die jungen Meisterinnen und Meister ein erstrebenswertes berufliches Ziel, um sich in absehbarer Zeit selbständig zu machen. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Handwerkskammer Karlsruhe unter den 297 Meisterschülern. 50 Prozent von ihnen planen, den elterlichen oder einen bestehenden Handwerksbetrieb zu übernehmen.

„Dieser hohe Anteil an potenziellen Betriebsübernehmern hat uns besonders gefreut“, so der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe Joachim Wohlfeil. Über ein Drittel der knapp 19.000 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk stehen in den nächsten 10 Jahren zur Übernahme an. „Wir brauchen die jungen Menschen, die den Sprung in die eigene Selbständigkeit wagen und Verantwortung übernehmen. Das ist auch im Interesse der gesamten Wirtschaft.“, so Wohlfeil weiter. Denn das Handwerk erwirtschaftet allein in Baden-Württemberg 93 Milliarden Euro pro Jahr an Umsatz, das sind 9 Prozent Anteil in der Gesamtwirtschaft.

Die andere Hälfte der aktuell Befragten will im Angestelltenverhältnis bleiben. Meister können beispielsweise in der Lehrlingsausbildung eingesetzt werden oder Führungsaufgaben in größeren Handwerksbetrieben übernehmen. Und genau das haben die befragten Jungmeister auch vor: Mit der Meisterqualifikation wollen sie in erster Linie beruflich vorankommen oder Nachwuchskräfte in ihrem Handwerk ausbilden.

„So vielfältig wie die persönlichen Karriereplanungen ist auch das Handwerk. Es bietet jungen Menschen hervorragende Karrieremöglichkeiten. Bei uns findet jeder seinen Weg. Und den Meister zu machen, zahlt sich am Ende als Investition in jedem Fall aus“, so Wohlfeil abschließend.

Weitere Informationen zur Weiterbildung im Handwerk finden Interessierte unter www.hwk-karlsruhe.de oder www.bia-karlsruhe.de.



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Dez14

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