TU Ilmenau bei Drittmitteln pro Professor bundesweit unter den Top 10

Pressemeldung der Firma Technische Universität Ilmenau

Die Technische Universität Ilmenau liegt bei der Drittmitteleinwerbung pro Professor deutschlandweit unter den Top 10. Dies geht aus Zahlen zu den durchschnittlichen Drittmitteleinwerbungen deutscher Professoren hervor, die das Statistische Bundesamt für das Jahr 2014 vorlegte. Danach warb jeder Professor an deutschen Universitäten im Durchschnitt Drittmittel in Höhe von 256.400 ein, die 94 Professoren der TU Ilmenau übertrafen dieses Ergebnis mit 441.800 Euro deutlich.

Drittmittel pro Professor sind jene durchschnittlichen Einnahmen, die Professoren von öffentlichen und privaten Stellen zusätzlich zur Grundausstattung einwerben. Dazu zählen vor allem Gelder, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Europäischen Union, von Unternehmen und Stiftungen meist projektgebunden zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Ergebnis von durchschnittlich 441.800 Euro pro Professor liegt die TU Ilmenau im Vergleich aller deutschen Universitäten auf dem hervorragenden 10 Platz. Auf den Plätzen vor der einzigen technischen Universität Thüringens stehen fast ausnahmslos Hochschulen, die bedeutend größer sind als die TU Ilmenau, zum Beispiel die RWTH Aachen auf dem ersten Platz, die TU München und die Universität Stuttgart. Der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, freut sich über die gute Platzierung aber noch aus einem anderen Grund: „Unsere Professoren stehen in einem ungleichen wirtschaftlichen Wettbewerb: Sie müssen Gelder in einer strukturschwachen Region beschaffen. Daher kann man dieses Ergebnis ohne falsche Bescheidenheit herausragend nennen.“

Im Jahr 2015 erzielte die TU Ilmenau bei den insgesamt eingeworbenen Drittmittel ein Rekordergebnis: Mit 48,1 Millionen Euro waren es die höchsten Einnahmen ihrer Geschichte. Der Erfolgskurs der TU Ilmenau bei der Einwerbung von Drittmitteln hält nun schon seit zehn Jahren in Folge an: Gegenüber 17,9 Millionen Euro im Jahr 2006 steigerte die Universität dieses Ergebnis bis 2015 um über 169 Prozent. Als einen Schlüssel zum Erfolg sieht Rektor Peter Scharff unter anderem eine erfolgreiche Berufungspolitik: „Unsere hochqualifizierten Wissenschaftler setzen ihre Kompetenz meist in stark interdisziplinär ausgerichteten Forschungsprojekten ein. Dazu gehören immer mehr auch Großprojekte des Bundes und des Freistaates Thüringen.“



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Okt18

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