Schwerbehindertenvertretung (SNOBO) auf der Insel Mainau

Peter Jonischkeit und Josef Kessler von MTU/Rolls Royce Powersystems luden ein

Pressemeldung der Firma Christliche Gewerkschaft Metall (CGM)

Wäre die Gesellschaft „Persönlich. Menschlich. Nah“ bräuchten wir kein starkes Schwerbehindertenvertretungsrecht so das Resümee der Veranstaltung

Auf Einladung von Peter Jonischkeit von der Christlichen Gewerkschaft Metall und Schwerbehinderten-Beauftragter bei MTU /Rolls-Royce Powersystems sowie seinem Kollegen Josef Kessler trafen sich weit über 100 Schwerbehindertenvertreter/innen aus der gesamten Republik auf der Insel Mainau.

Neben hochkarätigen Vorträgen hatten die Teilnehmer Zeit sich über Probleme und deren Lösungsansätze auszutauschen.

Zu Beginn des Treffens stellte Bettina Gräfin Bernadotte die Insel Mainau vor. Wichtig ist den Bernadottes vor allem, dass die Barrierefreiheit verbessert und die Angebote der Insel Mainau behindertengerecht gestaltet werden. Des Weiteren gibt es auch auf der Insel Mainau Ausbildungsangebote für lernbehinderte, junge Menschen. Gräfin Bernadotte sah das Treffen als Chance für eine Plattform des Austauschs an. Ferner schlug sie vor, die Veranstaltungen des SNOBO regelmäßig auf der Mainau stattfinden zu lassen.

Anschließend referierte Gabriele Lösekrug-Möller zum Bundesteilhabegesetz und dem neuesten Stand der Gesetzesnovellierung des Schwerbehindertenvertretungsrechts.

Prof. Düwell, erklärte, dass eine Schwerbehindertenvertretung, die vom Arbeitgeber nicht richtig unterrichtet ist, auch nicht effektiv tätig sein kann. Dies bestätigte ebenso Peter Jonischkeit und unterstrich die Wichtigkeit in der täglichen Arbeit. Für die Schwerbehindertenvertretung geht es dabei nicht etwa um Mitbestimmungsrechte wie beim Betriebsrat, wie mehrfach völlig falsch bzw. irreführend in Presseberichten verlautbart wurde, sondern allein um die Absicherung ihrer (ohnehin schwachen) Anhörungsrechte wie folgt: „Trifft ein Unternehmen Entscheidungen mit Wirkung für schwerbehinderte Beschäftigte ohne die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung (SBV), darf diese Entscheidung erst wirksam werden, wenn die Beteiligung nachgeholt wurde.“

Stefanie Nennstiel übernahm den Part des Arbeitgebers und zeigte in sehr bunter Weise das Projekt „660 Mitarbeiter/-innen mit Asperger Syndrom“ von SAP auf. Frau Nennstiel erörterte den Werdegang bis zum heutigen Tag sowie die Hürden, die dabei zu nehmen waren. Sehr interessant war hierbei auch, welche Unterstützung SAP vom Integrationsamt bekommt und welche Nutzen sich sowohl für das Unternehmen, als auch für die einzelnen Betroffenen ergeben.

Die Veranstaltung auf der Insel Mainau war für alle Beteiligten ein Höhepunkt und wurde als große Anerkennung der Tätigkeit der Schwerbehinderten-Beauftragten gewertet. Auf Einladung der EnBW findet die nächste Veranstaltung auf der Reichenau statt. 

 



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Aug12

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