Professionelle Verhandlung – Ergebnisse erzielen und Emotionen richtig nutzen

Pressemeldung der Firma Heinrich Management Consulting

Kinder können ganz schön stur sein, wenn sie etwas haben wollen. Nehmen wir doch mal den Klassiker: Das Eis beim Spazierengehen. Da heißt es dann: „Mama, ich will ein Eis.“ Wenn der Wunsch erfüllt wird, ist alles gut, aber was wenn nicht? Gerne probieren die Kleinen es dann mit dem schlagenden Argument „Ich will aber“. Und wenn das nicht zieht, wird je nach Alter und Erziehung noch eine Schippe draufgepackt. Es folgt mit erhobener Stimme das noch deutlichere: „Aber ich will, ich will, ich will…“, garniert mit einem zornigen Blick und der Weigerung, sich von der Stelle zu bewegen.

Dass diese Art der Verhandlungsführung nicht unbedingt zielführend ist, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Das hat jeder von uns schon in jungen Jahren gelernt, schließlich werden wir seit frühester Kindheit immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen wir verhandeln müssen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Mit welchen Maßnahmen wir die Waagschale künftig deutlich zu unseren Gunsten beeinflussen können, weiß Wolfgang Bönisch. Als Polizist musste er einst mit Blick in einen Pistolenlauf um sein eigenes Leben feilschen, heute ist er als Speaker, Trainer und Autor erfolgreich. Für den aktuellen Sales-up-call hat mir der ausgewiesene Experte für Verhandlungen in Grenzsituationen in einem einstündigen Gespräch einige Tipps mit auf den Weg gegeben, von denen nun auch Sie profitieren sollen. Besonders wichtig: Bereiten Sie sich auf geschäftliche Verhandlungen gut vor. Ja, es klingt banal, doch tatsächlich liegt in einer guten Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg. Wenn Sie sich bereits im Vorhinein klar machen, was Sie erreichen wollen und was Sie genau zu geben bereit sind, ist schon viel geschafft.

Schließlich kann nur derjenige, der ein klares Ziel vor Augen hat, dieses Ziel auch erreichen.
Sinnvoll ist es auch, sich zu überlegen, welche Alternativen es zu dem gewünschten Ergebnis gibt. Wenn Sie beispielsweise merken, dass nichts mehr zu holen ist, ist es dann nicht gut, wenn Sie sich vorher klargemacht haben, dass die Welt davon nicht untergeht? Nicht nur, weil es zu ihrem Seelenfrieden beiträgt, sondern auch, weil Sie dadurch ein ganz anderes Auftreten haben. Denken Sie daran: Die innere Haltung bedingt die äußere Haltung, und nichts ist schlimmer, als verzweifelt an einen Verhandlungstisch zu gehen.
Doch es ist nicht nur die offensichtliche Verzweiflung, die eine Verhandlung schon von Beginn an schwierig machen kann. Allzu oft entwickeln wir ganz unbewusst Emotionen, die uns in wichtigen Momenten Steine in den Weg legen. Wer kann schließlich schon ein offensives Preisgespräch führen, wenn der Gesprächspartner Ähnlichkeit mit dem ungeliebten Lehrer von einst hat, der einen in der Schule immer zum Nachsitzen bestellt hat?

Versuchen Sie bei ihrem nächsten Kundengespräch doch einfach mal, Ihren Emotionen nachzuspüren. Wenn Sie erkennen, was der Grund für negative Gefühle in einer Verhandlung ist, können Sie ihnen entgegenwirken und damit viel gewinnen. Versprochen. Doch zurück zu den Dingen, die Sie bereits im Vorfeld klären könnten: Haben Sie sich schon mal bewusst überlegt, was die Interessen Ihres Gegenübers sind und worin seine Motivation begründet liegt? Ich halte das für ein lohnenswertes Unterfangen, denn wenn Sie beispielsweise wissen, dass es ihm um eine schnelle Lösung für sein Problem geht, dann können Sie Ihre Argumentation entsprechend zuschneiden. Ebenso wichtig ist die Frage nach Ihrer eigenen Motivation. Worin liegt Ihr eigenes Interesse? Worauf legen Sie in der Verhandlungssituation besonderen Wert? Wenn Sie sich diese Fragen explizit stellen, können Sie sich viel besser positionieren – und damit erfolgreicher verhandeln. Ebenfalls von Vorteil könnte beispielsweise sein, wenn Sie sich genau überlegen, welche Optionen Sie Ihrem Gegenüber bieten können. Sagen wir, Ihre Verhandlungsmöglichkeiten sind in Bezug auf die Preisspanne nicht besonders groß – gibt es dann eventuell noch zusätzliche Dienstleistungen, die Sie in den Ring werfen können? Das alles sind Punkte, deren vorherige Klärung eine Verhandlung ungemein erleichtern.

Ebenso übrigens wie die Frage nach den Regeln, nach denen Sie spielen wollen. Haben Sie es nicht auch schon mal erlebt, dass Sie in der Erwartung eines freundlichen Gesprächs in ein Büro marschiert sind und dann mit aggressiven Argumenten völlig zerlegt wurden? Wollen Sie sich so ein Verhalten wirklich gefallen lassen? Und wann ist der Punkt erreicht, an dem Sie sagen: „So nicht“?
Denken Sie daran: Nur weil Sie etwas verkaufen wollen, heißt das noch lange nicht, dass Sie in der Pflicht sind, jeder Forderung nachzukommen. Signalisieren Sie Ihr Entgegenkommen, aber lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen. Schließlich sprechen wir von einer Geschäftsverhandlung und nicht vom Gang zum Schafott. Es wird Situationen geben, in denen Sie Nein sagen müssen, um sich Ihre Würde zu behalten – und es ist gut, diese Möglichkeit zumindest in Betracht zu ziehen. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, aber bedenken Sie, dass es immer einen Punkt gibt, an dem ein Geschäft für Sie nicht mehr profitabel ist. Wenn Sie sich über diesen Ausstiegspunkt im Klaren sind, sparen Sie sich jede Menge Zeit und Nerven.

Wenn Sie noch genauer wissen wollen, wie geschäftliche Verhandlungen für beide Seiten zu einem erfreulichen Erlebnissen werden können, werfen Sie doch einen Blick auf das Ergebnis unseres Gespräches über Verhandlungen.



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„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. Dieses oft verwendete Zitat von Helmut Schmidt, das er als Kommentar zum Wahlkampf Willy Brandts im Jahr 1980 prägte, steht nicht im Widerspruch zur Wortwahl „VisionSelling“. Visionen zu haben steht für Wahnvorstellungen. Eine(!) Vision zu haben bedeutet, bei allem Tun das Ende im Sinn zu haben. Es steht dafür, das Ergebnis des eigenen Handelns im Blick zu behalten und alles zielgerichtet und zweckorientiert zu erledigen. Eindrucksvolle Dinge zu verkaufen ist nicht schwer. Die wahre Profession des Verkäufers zeigt sich wenn es gelingt, auf den ersten Blick unauffällige Produkte oder komplexe Dienstleistungen an den Mann zu bringen. VisionSelling® ist ein Werkzeugkasten praxiserprobter Methoden, der mehr oder weniger erfahrene Verkäufer dabei unterstützt, anhaltend erfolgreich zu sein. Wie jedes andere Handwerk auch, ist das Handwerk des Verkaufens geprägt von Kniffen und Erfahrungen. Aber es ist keine Kunst. Künstler nutzen Intuition, Muse und Inspiration. Handwerker nutzen Investition, Maßstab und Transpiration. VisionSelling® ist: - Ein methodischer Ansatz, um Bedarf zu stimulieren, neue Kunden zu finden und Umsatz zu realisieren. - Eine nach psychologischen Gesichtspunkten entworfene Vorgehensweise, um eine konkrete Vision zum Nutzen des eigenen Produktes beim Kunden zu generieren bzw. abzuändern. - Ein Modell anhand dessen Verkaufswerkzeuge spezifisch für unterschiedliche Märkte und Produkte entwickelt werden können. Verkäufer nutzen diese Werkzeuge, effektive Gespräche mit Kunden über den zu erwartenden Nutzen der Produkte und Dienstleistungen zu führen. - Eine Vorgehensweise, zur Einschätzung der Qualität des Ansprechpartners beim Kunden, die es erlaubt schnell Zugang zum Entscheider zu finden, Entscheidungs-Komitees zu kontrollieren, den Angebotsprozess zu optimieren und den Verkaufszyklus zu überwachen, ohne den Käufer dabei zu drängen. - Ein Rahmenwerk, das die Erwartungen des Kunden zur Umsetzung seiner Vorstellungen und Einführung der Lösung festhält und seine Erfüllung sicherstellt. - Ein Set von Werkzeugen, das den Salesmanager in die Lage versetzt, die Qualität der Pipeline zu beurteilen, die Aktivitäten bei der Kundenansprache zu messen, die Qualitäten einzelner Verkäufer darzustellen, die Vertriebskosten dem Nutzen gegenüberzustellen und künftige Umsätze anhand von Wahrscheinlichkeiten vorherzusagen. VisionSelling® orientiert sich konkret an den Bedürfnissen der Zielgruppe. Die Ansprache der Zielkunden erfolgt nicht produktorientiert, sondern ausschließlich durch Nennung der bekannten oder vermuteten Problemfelder des Kunden. Wenn es gelingt, die Ausrichtung des Vertriebs vom Produkt weg und hin auf die Nöte des Kunden zu richten, dann beginnt VisionSelling. Die damit verbundenen Maßnahmen sind verblüffend einfach, erfordern jedoch bei hart gesottenen Produktverkäufern einiges an Umdenken.


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Apr02

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