EEM-Veranstaltung zu jugendlichen Flüchtlingen in der Handwerkskammer

Schlagbauer: "Handwerk bietet Integration durch Ausbildung"

Pressemeldung der Firma Handwerkskammer für München und Oberbayern

„Die aus den Krisenregionen zu uns kommenden Flüchtlinge haben ihre Heimat nicht gerne verlassen. Jede dieser Personen stellt ein Einzelschicksal dar. Wir dürfen diese Menschen nicht sich selbst überlassen“, betonte Handwerkskammerpräsident Georg Schlagbauer auf der Veranstaltung der Europäischen Metropolregion München unter dem Motto „Schätze heben: Integration junger Flüchtlinge in die duale Berufsausbildung“ am 10. Februar 2015 in der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

Von unserem System der beruflichen Bildung könnten die Flüchtlinge im besonderen Maße profitieren, so der Kammerpräsident. Es sei gerade das duale System, das seine Integrationskraft auch für diese Zielgruppe entfalten kann. Durch die Verbindung der beiden Lernorte Betrieb und Berufsschule könnten Auszubildende sofort Erfahrungen in der Wirklichkeit bekommen. Schlagbauer: „Das Handwerk weist dabei noch besondere Vorteile auf. Durch die Übersichtlichkeit kleinerer und mittlerer Betriebe unter Führung eines pädagogisch geschulten Handwerksmeisters kann auch auf spezifische Vorerfahrungen von Flüchtlingen eingegangen werden, die beispielsweise eigene traumatische Erfahrungen durchleben mussten.“

Grundvoraussetzung hierfür sei, dass die Rahmenbedingungen zur Integration dieser jungen Menschen verbessert würden, erklärte Präsident Schlagbauer. Dazu gehöre ein gesichertes Bleiberecht und zwar während der Ausbildung und auch noch mindestens zwei Jahre danach, die das Handwerk als „3+2-Forderung“ bezeichne. Als Bayerischer Handwerkstag habe man sich damit bereits an die Staatsregierung gewandt. Außerdem habe man im Bereich der Kommunalpolitik Aktivitäten entwickelt. Schlagbauer: „Im Münchner Stadtrat setze ich mich dafür ein, dass die jungen Menschen beispielsweise während der Ausbildung durch besonders geschulte Personen begleitet werden und Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung erhalten.“ Zudem beschäftige die Handwerkskammer zur Beratung und Vermittlung ausbildungsinteressierter junger Flüchtlinge extra einen Ausbildungsakquisiteur.



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Feb10

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